ERST FRAGEN, DANN BAUEN! – Unbeantwortete Fragen an Stadt/ Land/ Kirchenträumer.

 

Die Garnisonkirche wirft Fragen auf!

Logische, moralische, alltägliche, juristische. – Potsdamer und Potsdamerinnern tragen sie mit sich. Wir haben sie gesammelt!

Warum sind sie unbeantwortet?

Potsdams MEDIEN berichten nur zum Schein kritisch. Im Kern freut man sich über den Bauevent.

Potsdams POLITIK kann sich Fragen nicht leisten, denn seit Mai 2008 ist man als Mitstifter dem Nachbau der Garnisonkirche verschrieben. Öffentliche Gelder aus Steuermitteln sind versprochen und verwendet, nun darf es nur noch die Fortschrittserzählung vom auferstehenden, schönen alten Potsdam geben. – Säkularismus ist unnötig, Haushaltsverantwortung ein Fremdwort – Bürgerbeteiligung war nie vorgesehen!

Wir fordern einen öffentlichen Gesprächstermin mit den Verantwortlichen aus Stadt und Land sowie den Kirchenträumern.

Wir fordern Antworten auf folgende Fragen!  

1 Sie bauen mit öffentlichen Geldern? Reichen die Spenden nicht?
2 Keine Lust, keine Idee zum Bauen in der Gegenwart?
3 Will Potsdams Mehrheit die Garnisonkirche?
4 Mauerstück mit Vase! Welcher Gedenkstätte fehlen jetzt 130.000 Euro?
5 Wieviele Millionen verschenkte die Stadt mit dem Grundstück an die Garnisonkirche?
6 Wer spendet für die Bildung?
7 Wer soll sich mit wem versöhnen?
8 Dürfen wir auch was bauen?
9 Wieviel kostet den Potsdamer die  Umverlegung der Breiten Straße?
10 Wurde je nach alternativen Baukonzepten gefragt?
11 Warum dichten Sie den Widerstand des 20. Juli in die Garnisonkirche hinein?
12 Wann gründen Sie die historische Militärgemeinde?
13 Für was betete Stauffenberg in der Garnisonkirche?
14 Warum ist die säkulare Stadt Potsdam Mitglied in einer kirchlichen Stiftung?
15 Wer zahlt den Abriss des Rechenzentrums?
16 Warum müssen Sie die Kirche bauen – haben sie keine Phantasie?
17 Warum tarnen Sie den Kriegsschutthaufen der Geschichte mit Walter Ulbricht?
18 Was passiert mit den denkmalgeschützten Mosaikplatten des Rechenzentrums?
19 Was lässt Sie glauben, Mehrheit zu sein?
20 Warum lassen Sie schönen Schein über die Geschichte wachsen?
21 Wieviel überfüllte Kirchen hat Potsdam?
22 Wie will die Garnisonkirche ihre Geschichte in ihrer originalgetreuen Kopie verhandeln?
24 Warum fragen Sie nicht die Potsdamer?
25 Wann werden die Kiewitt Plattenbauten abgerissen?
26 Wird die Straßenführung vor der Garnisonkirche verengt?
27 Säkularismus!?
28 Warum wollen Sie die Garnisonkirche?
29 Nun doch kein „Internationales Versöhnungszentrum“?
30 Welche Botschaft sendet die Garnisonkirche in die Welt?
31 Wie lässt sich das Evangelium unter Kriegsschmuck und Militaria verkünden?
32 Was machen ehemalige MAX KLAAR – LEUTE immer noch bei Ihnen?
33 Kirchen statt Stadtwerken?
34 Wollen Sie Baumonokultur in Potsdam?
35 Kann Potsdam nur Barock?
36 Spenden auch Nazis für die Garnisonkirche?
37 Wann wird das MERCURE Hotel abgerissen?
38 Spendeten Militärs die Glocken des Glockenspiels?
39 Brauchen Frieden und Versöhnung einen Ort des Militarismus?
40 Bombardierte die SED Potsdam?
41 Warum trug die Garnisonkirche die Symbole des Krieges in sich?
42 Religion statt Sport? Kirchen statt Kinder?
43 1 Million Euro pro leeren Kirchenplatz?
44 Warum leitet das Land Gedenkstättengelder an einen Kirchenneubau um?
45 Kennen Sie gebauten Revanchismus?
46 Fehlt ihnen der Mut, die Kirche an Ort und Zeit anzupassen?
47 Trägt die Garnisonkirchen einen historischen Ballast?
48 Warum heißt die Garnisonkirche Garnisonkirche?
49 Haben Sie Sehnsucht nach Königreich und Vaterland?
50 War früher alles besser?
51 Kirchen statt Lehrer? Religion statt Aufklärung?
52 Bundeswehrvereidigungen am historischen Ort?
53 Wie schön war doch Preußen, stimmts?
54 Kirchen statt Schulentwicklung?
55 Ist denn da überhaupt Platz, wo sie bauen?
56 Wie geht es Max Klaar?
57 Sind Sie Revisionist?
58 Warum so radikal rückwärtsgewandt?

4 Gedanken zu “ERST FRAGEN, DANN BAUEN! – Unbeantwortete Fragen an Stadt/ Land/ Kirchenträumer.

    • ohne Garnisonkirche schreibt:

      Sehr geehrter Erik,

      das Wann und Wie der kommentierten Veröffentlichung der Antwortversuche Herrn Vogels behalten wir uns vor.
      Das eine Veröffentlichung folgt steht außer Zweifel. Keine Sorge, denn schließlich war es die Bürgerinitiative
      die eine transparente Debatte organisierte auf die nun nach und nach reagiert wird.Herr Vogel wird Gelegenheit erhalten
      sich grundlegender mit den Fragen der Bevölkerung zu beschäftigen.

      Vielen Dank für Ihr Interesse.

    • Erik schreibt:

      Kommentar gelöscht!? Schade…transparent sieht anders aus…!

      Ich finde es „bemerkenswert“, dass gerade Bürgerinitiative nach demokratischen Prozessen verlangen, diese aber für Sie natürlich nur dann gelten sollen wenn gerade „passt“.

      Sie haben hier die Möglichkeit zum Austausch von Meinungen hergestellt- Was ich im übrigen gut finden, da man in der Tat einen regen Diskurs über den Wiederaufbau führen sollte…

      Aber Sie sollten folgendes berücksichtigen (insofern es sich um objektiv bewertbare Informationen handelt):

      1. Bitte immer die Quellen angeben
      2. Bitte vollständige, ungekürzte und unverfälschte Informationen geben

      In diesem Sinne der link zu den Antworten auf Ihre 80 Fragen:

      http://garnisonkirche-potsdam.org/wp-content/uploads//Fragen-der-Initiative-Potsdam-ohne-Garnisonkirche.pdf

      Ihre Meinung ist bekannt- Anderen sollte jedoch nicht die Chance genommen werden sich selbst ein Urteil zu bilden, ob Potsdam die Garnisonkirche braucht oder nicht!
      In diesem Zusammenhang finde ich Quellenangaben, die sich auf Presseberichte beziehen, unbefriedigend- gerade weil es sich hier um teils widersprüchliche Aussagen handelt.

      Mein Tipp:

      Blenden Sie 1. Kosten und 2. Geschichte aus Ihrer Betrachtung aus. 1. Man sollte nicht alles mit Geld aufwiegen und 2. Geschichte ist etwas für den Unterricht!

      Vielen Dank.

      • ohne Garnisonkirche schreibt:

        Sehr geehrter Erik

        1. Wie wir schrieben behalten wir UNS vor auf UNSEREM Blog die Antworten Herrn Vogels in geeigneter Form zu präsentieren.
        Niemandem ist mit 3 A4 Seiten Bleiwüste geholfen. Es geht um begreifbare, nicht um simulierte Information.

        2. Es hat etwas ironisches, wenn Befürworter des Nachbaus auf Transparenz pochen. Diese zählte bisher nicht zu den Stärken des
        Projektes.

        3. Quellen geben wir so gut es geht, so klar es geht an. Das kostet Arbeit, aber die Nachvollziehbarkeit unserer Darstellungen liegt in
        unserem eigenen Interesse.

        4. Haben Sie wirklich: „Blenden Sie 1. Kosten und 2. Geschichte aus Ihrer Betrachtung aus. 1. Man sollte nicht alles mit Geld
        aufwiegen und 2. Geschichte ist etwas für den Unterricht!“
        geschrieben? Meinen Sie das auch so?
        Wir gratulieren Ihnen zur völligen Sorglosigkeit.

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