Garnisonkirchenaufbauer planen fest mit Steuergeldern

(Quelle)

Die Falschinformationen über die Verwendung von Steuergeldern und öffentlichen Mitteln für den Aufbau der Garnisonkirchkopie werden fortgesetzt: Ein Sprecher des Finanzministeriums Brandenburgs ließ den RBB wissen, dass: bislang weder Steuergelder eingesetzt wurden, noch welche eingeplant seien. Das Kulturministerium habe lediglich zwei Millionen Euro aus dem Parteienvermögen der DDR bereitgestellt.

Die Zahlen und Fakten wiedersprechen dem:

Fest eingeplanter Anteil der Steuergelder am Nachbau der Garnisonkirche:

über 33 Mio Euro.– Das Finanzierungskonzept nach Dresdner Model (1/3 Spenden, 1/3 Schenkungen, 1/3 Bundesgelder) sieht ein Drittel der Last durch die öffentliche Hand gestemmt. (Quelle 1: Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung Garnisonkirche in einem Interview: „Ein Drittel aus privaten kleinen und mittleren Spenden, ein Drittel Mäzenatentum und  ein Drittel Leistungen der öffentlichen Hand.„/ Quelle 2: zu Finanzmodell Dresden: Laut Wikipedia beliefen sich die Gesamtkosten für die Frauenkirche auf 180 Millionen Euro. „Davon kamen ca. 115 Millionen Euro durch Spenden aus aller Welt zusammen. Den restlichen Anteil von 65 Millionen Euro stellten die Stadt Dresden, der Freistaat Sachsen und der Bund in etwa gleichen Teilen zur Verfügung.“) 

Bisher gezahlte öffentliche Gelder: 

mind. 500.000 Euro – war das Innenstadtbaugrundstück wert, als es die Stadt der Fördergesellschaft schenkte.(Quelle: )

22.800 Euro – erhielt der Wiederaufbau aus Mitteln der staatlich kontrollierten Lottogesellschaft. (Quelle)

mehr als 2,0 Mio Euro – erhielt der Wiederaufbau aus dem Topf der ehemaligen Partei-und Massenorganisationen, eigentlich gedacht für Gedenkorte wie die KZ-Gedenkstätten Lieberose und Gedenkstätte Seelower Höhen sowie die Stasi-Gedenkstätte Lindenstraße. (Quelle)

In unbekannter Höhe förderte die Kommune den Wiederaufbau auch durch die Kofinanzierung von ABM Stellen, die Dienste für den Aufbau erledigten.

Ausstehende öffentliche Zahlungen:

?? Mio Euro – für die Verengung der Breiten Straße, um für die Garnisonkirchkopie Platz zu schaffen.

?? Euro – Jährlicher Unterhalt der Kirche.

Wer den Satz: „Die Garnisonkirche wird ausschließlich aus Spenden finanziert“, weiterhin in den Mund nimmt oder druckt, weiß es nicht besser oder will, dass andere es nicht besser wissen.

2 Gedanken zu “Garnisonkirchenaufbauer planen fest mit Steuergeldern

  1. Erik schreibt:

    Für eine ernsthafte und objektive Einschätzung fehlt mir hier der Link zur Quelle…anders gesagt: „Womit können Sie die Richtigkeit Ihrer Aussagen belegen?“

  2. ohne Garnisonkirche schreibt:

    Sehr geehrter Erik, die Quellen sind eingefügt. Sie können nun eine ernsthafte und objektive Einschätzung vornehmen. Zu welchem Ergebnis kommen Sie?

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