„Erst fragen, dann bauen.“ – Dialog 4: Öffentliche Gelder

FRAGE BI:
Sie bauen mit öffentlichen Geldern? Reichen die Spenden nicht?
ANTWORT Martin Vogel:
Bisher konnten mehr als zwei Million Euro von privaten Spendern eingeworben werden. Außerdem haben wir zwei Millionen von den so genannten SED-Unrechtsgeldern erhalten. Das ist nach der Sprengung auf Befehl Ulbrichts absolut korrekt! Sollte die Kirche wieder aufgebaut sein, wird sie als touristisches Highlight ebenso wirken wie der Hamburger Michel und indirekt Geld in die Kassen der Hotels, der Taxifahrer und Restaurants spülen.
NACHFRAGE BI:
Die Gelder der Partei- und Massenorganisationen der DDR sind zum Erhalt und der Förderung politischer Gedenkstätten zu verwenden, nicht für den Nachbau touristischer Highlights. Die nicht schön zu redende Sprengung der Kirchenruine hatte profane Stadtbaugründe. Die Verwendung der Mittel für die Errichtung einer Garnisonkirchkopie verhöhnt die Opfer der Diktaturen. Die PMO-Mittel stehen Orten wie der KZ-Gedenkstätte Lieberose, Außenlager Klingerwerk des KZ Sachsenhausen, Gedenkstätte Seelower Höhen oder auch der Stasi-Gedenkstätte Lindenstraße zu.  Oder sehen Sie das anders?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s