Stiftung will Pfeiler rammen!

Laut MAZ vom 23.5. will die Garnisonkirchenstiftung im nächsten Jahr ihre Fundamentpfeiler in den Boden rammen! Ohne Finanzierungskonzept wird ein Bauantrag gestellt und werden die Bauleistungen ausgeschrieben, nach der unveränderten Stiftungsdevise: ’schon mal Fakten schaffen, das Geld wird schon kommen, und sei es aus öffentlichen Mitteln !‘ (wie auch im Fall der Finanzierung der Entwurfsplanung). Sprich: schon das bauliche Fundament dieses umstrittensten Kirchenbauprojekts Deutschlands ist finanziell auf Sand gebaut, -ganz zu schweigen vom geistigen (s.’Versöhnungsarbeit‘ – für die bisher keinerlei Konzept vorliegt). Der Ehrgeiz des Pensionärs und Professors Altbischof Huber, sich mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche ein Denkmal zu setzen, treibt schon seltsame Blüten der Unseriosität.

Das ist die Antwort der Stiftung, allen voran Altbischof Hubers, auf unseren Offenen Brief u.a. zur Offenlegung der Finanzierung, deren Quellen, auf unsere Forderung nach Transaperenz. Es geht so weiter, wie bisher, intransparent und unseriös.

Des Weiteren ist dem Artikel der MAZ zu entnehmen dass sich aus finanziellen Engpässen die Verschwenkung der Breiten Straße Jahr um Jahr verschiebt – angeblich mittlerweile sogar auf 2016/17.  Die Stiftung führt wieder mal interne Diskussion mit der Stadtplanung, diese Verschwenkung womöglich vorzuziehen. Wenn offenbar von Kirchen-/Stiftungsseite auch keine Transapernz und Klarheit  zu erwarten ist, so erwarten und fordern wir doch von der Stadt, die Mitglied der Stiftung ist, erneut: keine Verschwenkung der Breiten Straße, solange die Stiftung die für den umstrittenen Kirchennachbau nötigen Gelder nicht hat.

Wir von der Bürgerinitiative für ein Potsdam Ohne Garnisonkirche weisen in aller Deutlichkeit darauf hin, dass wir jegliche planerische und bauliche Tätigkeit im Zusammenhang der geplanten Verschwenkung als Verstoß gegen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 02.05.2012 „Die Landeshauptstadt Potsdam wird den Wiederaufbau der Garnisonkirche weder mit öffentlichen Geldern, noch durch eigene Leistung oder anders mittelbar fördern.“ (11/SVV/0820) sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s