Positive Resonanz auf Bürgerbegehren!

Positive Resonanz vieler Potsdamer*innen auf Bürgerbegehren gegen die Garnisonkirchenkopie
Wir freuen uns über die vielen Meldungen aus der Potsdamer Bevölkerung! Wir haben den Eindruck, dass viele auf so eine potsdamweite Abstimmung gewartet haben. Auch Rekonstruktionsfans von „Potsdam Mitteschön“ sind dazu eingeladen, etwas Demokratie zu wagen und Potsdam zu befragen!
Bei unserem ersten Vorbereitungstreffen am Sonntag waren rund 25 Personen zugegen. Jung und Alt saßen zusammen, um das Bürgerbegehren zu konkretisieren.

Packen wir’s an!
Pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März leitet eine Auftaktveranstaltung den Startschusszum Bürgerbegehren ein. Zur Veranstaltung sind alle Interessierten und Helfer*innen eingeladen sind. Wir werden unsere Kampagnenplanung vorstellen und die Gelegenheit bieten, die ersten Unterschriftenlisten zu füllen.
Die Fragestellung haben wir am Sonntag als Vorbereitungsgruppe mit deutlicher Mehrheit beschlossen: „Sprechen Sie sich dafür aus, dass die Stadt Potsdam zum frühestmöglichen Zeitpunkt aus der kirchlichen ‚Stiftung Garnisonkirche Potsdam‘ austritt?“

Helfer*innen gesucht – nur mit euch gelingt das Bürgerbegehren!
Mit unserem Konzept „Viele Personen – wenig Aufwand“ wollen wir euch motivieren bei der Unterschriftensammlung mitzumachen. Alle können so mitmachen, auch diejenigen mit wenig Zeit.
Wir sind dabei, eine große Helfer*innen – Liste aufzubauen, mit der wir dann die einzelnen Unterschriftensammlungen z.B. an Ständen koordinieren. Wenn sehr viele Leute auf der Liste stehen, werden wir auch mit weniger Einsatz pro Person jede Menge Unterschriften sammeln können!
Für die Liste brauchen wir folgende Angaben (an info@ohne-garnisonkirche.de (email wird von 3 Personen administriert)):

  • Name (nicht unbedingt nötig)
  • Email (entweder email oder Telefon oder beides, wobei Telefon am besten ist)
  • Telefon (entweder email oder Telefon oder beides, wobei Telefon am besten ist)
  • bevorzugte Tätigkeit (Unterschriftensammeln/Plakate kleben/Aktionen)
  • bevorzugter Stadtteil
  • bevorzugte Monate
  • bevorzugte Wochentage
  • bevorzugte Tageszeiten (vormittags/nachmittags)

Mit den Daten gehen wir selbstverständlich sehr sensibel um. Schließlich sind wir auch euch angewiesen und wollen keine Helfer*innen vergraulen :-).
Die Helfer*innen können bei den Bevorzugungen auch „egal“ oder „alle“ oder „weiß noch nicht“ angeben. Hauptsache ihr meldet euch! Konkrete Zeiten bzw. Schichten werden dann zu gegebener Zeit mit euch persönlich abgesprochen.
Natürlich könnt ihr auch in Eigenregie Unterschriften sammeln, aber dann nicht das Abgeben vergessen ;-).

2 Gedanken zu “Positive Resonanz auf Bürgerbegehren!

  1. Andy schreibt:

    „Sprechen Sie sich dafür aus, dass die Stadt Potsdam zum frühestmöglichen Zeitpunkt aus der kirchlichen ‚Stiftung Garnisonkirche Potsdam‘ austritt?“

    Wenn sie austritt, erhält sie auch keine Mitsprache mehr, und das wäre doch schade. Egal ob die Kirche wie geplant errichtet wird oder doch nicht, es sollte schon eine Mitsprachemöglichkeit der Stadt für die Bürger geben. Die Idee des Austritts zeugt nicht gerade von guter Diplomatie. Selbst wenn keine Kirche gebaut wird, die Stiftung wird weiterhin eine Rolle in der Stadt spielen. Bereits die Diskussion um die Kirche ist ja spannend genug.

  2. seamonkey schreibt:

    Hallo Andy,
    das sogenannte Mitspracherecht existiert nur minimal und führt nicht zur Beeinflussung von Entscheidungen. Die Stiftung unterliegt kirchlichem Recht und die Stadt Potsdam hat kein Vetorecht oder sonstigen, sie steht immer einer kirchlichen Mehrheit gegenüber. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der Oberbürgermeister noch nicht mal etwas über den Spendenstand öffentlich gesagt hat. Keine Transparenz, keine Kontrolle. Die Stadt hat nur einen Platz im Stiftungsgremium, um die Grundstücksschenkung irgendwie zu legitimieren. Der Austritt der Stadt ist schon daher gerechtfertigt. Mit einem Erfolg des Bürgerbegehrens wird die ev. Kirche gegenüber ihren Mitgliedern und gegenüber der Öffentlichkeit dieses Projekt nicht mehr rechtfertigen können. Ich bin mir sicher, dass das Projekt dann tot ist. Und letztendlich will dann gar niemand mehr spenden für einen Bau, der nicht gewollt ist.

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