Alternativideen zur Garnisonkirche sind vielfältig

Gerade an einem Ort, der von Historie und Kontroversen derart beschattet ist, wie die Garnisonkirchenbrache, kann etwas Lebenszugewandtes und Modernes ein Symbol für Frieden und gegenseitiges Verständnis darstellen.
Wir möchten daher ruhig und besonnen ein Verfahren einleiten, bei dem möglichst viele Bürger*innen eingebunden werden, um sich auf eine Ausgestaltung des Orts der ehemaligen GK zu einigen. Nach einer Planungsphase werden wir Sie darüber informieren, wann und wie eine Werkstatt, eine Ausschreibung, ein Wettbewerb oder ähnliches stattfindet.

Einige Ideen zur Gestaltung stehen bereits im Raum: Manche besitzen einen theoretischen, schlüssigen Hintergrund, andere sind spontaner und weisen auf die Interessenlage zur Stadtgestaltung hin.
PNN Artikel zu Ideen von Unterstützer- und Sympathisant*innen

Hier finden Sie Scans von Zeichnungen von Standbesucher*innen bei einem Potsdamer Straßenfest im August 2014.

4 Gedanken zu “Alternativideen zur Garnisonkirche sind vielfältig

  1. Tefflinger schreibt:

    die aktuellen Argumente der Gegner des Wiederaufbaus dieser Garnisonskirche, besonders des jungen Mannes mit TV-Auftritt im RBB, sind historischer Müll.
    Preußen heißt nun mal nicht gleich Nazi´s – das ist Verdrehung der historischen Tatsachen.
    Haben etwa diese sozialistischen Plunderbauten, einschließlich dieses Kanickelbuchten-Hotel-Mercur, der Stadt Potsdam ein allgemein ansehnliches Gesicht gegeben? – nein, sondern Ulbrichts primitive Ansichten verwirklicht. Wie wurde denn zu SED-Zeiten finanziert ? – etwa aus Parteibeiträgen der SED?
    Keinesfalls ein neues ‚Militär-Preußen‘, aber diese Historie mit demokratischer Verantwortung und Aufklärung für ALLE umgesetzt, würde dieser Stadt gerechter werden.
    Wenn die Gegner des Wiederaufbaus diese Garnisonskirche gegen alles ‚Alte‘ & Historische sind, dann kann man doch auch Sanssouci mit Garten abreißen und eine Biermeile daraus machen.

    • anthepa schreibt:

      Alles schon x-mal gesagt, aber kurz nochmal:
      – Wir sind nicht „gegen alles Alte“, sondern für den Erhalt bestehender Denkmäler sowie Bauten aus verschiedenen Zeitschichten.
      – Umgang mit „demokratischer Verantwortung und Aufklärung für ALLE“ klingt gut, kann gern an dem Ort geschehen. Braucht aber keine Fassadenkopie der GK.
      – Ulbrichts ideologisch motivierten Städtebau vergelten zu wollen, wäre „Auge um Auge“, nicht sehr christlich.
      – Preußen ist nicht gleich NS. Die Garnisonkirche gilt aber weltweit als Symbol für den Übergang vom Einen zum Anderen.

      • Alex S. schreibt:

        „Auge um Auge“: nach Ihrer Meinung ist der Wiederaufbau eines zerstörten Gebäudes (immerhin einst von einem namhaften Architekten erbaut, der selbstredend nichts mit der späteren Geschichte zu tun hatte) ein Racheakt. Sagen Sie das doch einmal in Polen, wo nicht nur Warschau sondern auch Danzig u. a. wiederaufgebaut wurden.

      • anthepa schreibt:

        In den polnischen Städten entschlossen sich die unmittelbar Betroffenen zeitnah zum Wiederaufbau, wenn Sie wollen, können Sie das als Rache oder Trotz gegenüber den Zerstörern bezeichnen. Allerdings ist es in Potsdam nicht mehr „kurz nach der Zerstörung“ und die betroffene Gemeinde hatte kein Interesse am Wiederaufbau. Denn sie wurde entschädigt und besitzt zwei Straßen weiter ein funktionierendes Gemeindehaus.

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