Neues Spendenziel der Stiftung Garnisonkirche widerlegt bisherige Kostenplanung

Wie den Artikeln der Lokalzeitungen MAZ und PNN am 24.6.2017 zu entnehmen war, stellte Ex-Landesbischof Wolfgang Huber am 23.6. den neuen Spendenkatalog für den Wiederaufbau des Garnisonkirchenturms an der Breiten Straße in Potsdam vor. Er bezifferte die mithilfe des neuen Katalogs anvisierten Spendeneinnahmen auf 18,5 Mio. €.

Einnahmen in dieser Größenordnung sind offenbar die Voraussetzung dafür, dass der barocke Turm nun doch in einem Bauabschnitt und ohne Abstriche bei der Fassade entstehen könnte.
Zusammen mit den schon eingenommenen bzw. zugesagten 27 Mio. € sieht die Stiftung Garnisonkirche also Baukosten von voraussichtlich rund 45,5 Mio. € als realistisch an.
Bislang bezifferte die Stiftung die Baukosten ihres Projekts auf 38 Mio. €, jetzt korrigiert sie ihre Planung um 7,5 Mio. € und plant künftig mit Baukosten von 45,5 Mio. €. Sie widerlegt damit die bisherige Bauplanung für den Wiederaufbau des barocken Turms.

Ein unabhängiger Baucontroller prognostizierte der Stiftung schon vor einiger Zeit Turmbaukosten von etwa 51 Mio. € zum Zeitpunkt der Fertigstellung.

Die Veröffentlichung der differierenden Zahlen kommt für die Kirchenbauer möglicherweise zur Unzeit, liegt doch der Fördermittelantrag zur Prüfung im Kulturministerium vor. Eine bereits vor Baubeginn geänderte Planung der Baukosten zeugt nicht gerade von langfristig korrekter und seriöser Planung.

Erste Ausschreibungen für Bauleistungen wurden gestartet. Es wird sich zeigen, ob Firmen zu den von der SGP geplanten Preisen arbeiten. Die Zukunft wird zudem zeigen, ob etwaige Spender*innen vom zweifelhaften Versöhnungskonzept und dem Risiko einer Bauruine bei gleichzeitig mittel- bis langfristigem Abriss des Rechenzentrums abgeschreckt werden.

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Ergänzung zu unserer PM: Zweifel an Rückzahlung der Kirchenkredite – SGP kalkuliert mit viel zu geringen Ausgaben

Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam (SGP) macht sich gemäß der Berichterstattung nicht mal die Mühe, auf unsere Zweifel zur Finanzplanung einzugehen. Im Gegenteil: Schon Franz Steinfest, Baucontroller mit 35 Jahren Berufserfahrung, musste feststellen, dass es keinerlei Dialogbereitschaft seitens der Stiftung gibt. Er stellte im Februar 2016 (!!) an die SGP Fragen, auf deren Antworten er bis heute vergeblich wartet.

Herr Steinfest hat uns seine Fragen freundlicherweise für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:p-gk-20160213-offene-fragen-zum-bau-des-turms-der-garnisonkirche_aktualisiert20170220_1

PM: Zweifel an Rückzahlung der Kirchenkredite – SGP kalkuliert mit viel zu geringen Ausgaben und ohne Instandhaltungskostenrücklage

PRESSEMITTEILUNG der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche Potsdam

Potsdam, den 20.02.2017

Zweifel an Rückzahlung der Kirchenkredite – SGP kalkuliert mit viel zu geringen Ausgaben und ohne Instandhaltungskostenrücklage – Realistische Berechnungen sehen Ausgaben bei mindestens 983.000 € statt bisher veranschlagten 610.000 Euro

Die kirchlichen Gläubiger haben ein berechtigtes Interesse daran, dass die Stiftung Garnisonkirche Potsdam (SGP) die ausgereichten Darlehen zurückzahlen wird. Es stellt sich daher die Frage: Kann die SGP ihr Versprechen halten, die ausgereichten Darlehen fristgerecht in dreißig Jahren zurückzahlen? Zur Beantwortung dieser Frage ließen wir uns von Herrn Steinfest beraten, der als Dipl.-Kaufmann und Baucontroller über jahrelange berufliche Erfahrungen verfügt.

Auszugehen ist von folgender (fiktiven) Situation: Der Aufbau des Turms soll im Oktober 2017 beginnen, seine Fertigstellung als originalgetreue Kopie muss, unter Beachtung baurechtlicher Vorgaben, im Juni 2020 beendet sein. Herr Steinfest geht davon aus, dass die von der SGP seit 2011 veröffentlichten Baukosten, die nur eine Kostenschätzung ist, weil Ausschreibungen mit konkreten Angebotspreisen fehlen, für den kompletten Turm nicht 37,8 Mill. € betragen werden sondern durch die Baupreissteigerungen, die in den vergangenen Jahren bei durchschnittlich 3,75 Prozent lagen – im Zeitraum Mitte 2011 bis Ende 2016 waren es rund 20 Prozent – um 36 Prozent auf rund 51,4 Mill. € ansteigen werden.

Herr Steinfest kritisiert im Gespräch mit uns, dass die Kosten für den Unterhalt, den Betrieb und insbesondere die Instandhaltung des Turms bei dieser Planung um mindestens 356.400 € zu niedrig angesetzt wurden. Selbst wenn die Plankosten der SGP eingehalten werden sollten, müssen jährliche Rücklagen von einem Prozent der Baukosten, also 378.000 €, gebildet werden (nach der Prognose von Herrn Steinfest sogar 510.000 €).
Herr Steinfest, der 35 Jahre als Baucontroller tätig war, berichtete uns, dass ihm kein Gebäude – außer Lagerhallen und einfache Fabrikationsgebäude – bekannt ist, das weniger als 1,5 Prozent der indexierten (mit Preissteigerung) Baukosten an Instandhaltungskosten verursachte. Die WilhelmGalerie am Platz der Einheit, die 1998 fertiggestellt wurde, benötigte in den vergangenen 18 Jahren durchschnittlich sogar mehr als 2 Prozent.

Auch wenn in den ersten fünf Jahren nicht damit zu rechnen ist, dass größere Instandhaltungskosten anfallen werden, so ist es doch der kaufmännischen Vorsicht geboten, schon im ersten Jahr Rücklagen zu bilden für die zukünftigen Ausgaben. Der Turm soll traditionell Stein auf Stein mit viel Handarbeit gebaut werden und die SGP rechnet mit 80.000 Besuchern im Jahr (bei 7-monatiger Touristenzeit wären das 380 pro Tag). Das bedeutet, dass die baulichen Anlagen (Innenausstattung, Sanitärräume, Treppenhäuser, Fahrstuhl, Klimaanlage und Heizung) stark beansprucht werden. Einen Betrag in dieser Größe kann man bei korrekter Haushaltsplanung also nicht vernachlässigen und Herr Steinfest glaubt auch, dass mehr als die oben genannten Kosten in den nächsten 30 Jahren durchschnittlich anfallen werden. Werden diese Rücklagen nicht gebildet besteht die Gefahr, dass die evangelischen Christen diese Kosten tragen müssen, denn die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg haben es durch Parlamentsbeschlüsse abgelehnt, für Bau- und Unterhaltskosten des Turms aufzukommen. Ob es dabei bleibt, steht in den Sternen. Wir gehen aber davon aus, dass diese Beschlüsse nicht verändert werden können, ohne dass die Bürger massiven Protest einlegen würden und für die Parteien ein massiver Vertrauensverlust entsteht.

Realistische Bewertung der Instandhaltungskosten:
Im Haushaltsplan der SGP für die Jahre ab 2020 – am 7. November 2016 veröffentlicht – werden für die lfd. Unterhaltung des Gebäudes 21.600 € ausgewiesen, für die Wartung technischer Anlagen 18.326 €. Insgesamt weist die SGP Unterhaltskosten von rund 40.000 € aus, 356.400 € für die Instandhaltung wurden bei den Ausgaben aber nicht berücksichtigt (siehe oben, 2. Absatz). Wir haben eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung erstellt, und diese Kosten als Pos. 3 korrigierend bei den Ausgaben berücksichtigt.

Realistische Bewertung der Betriebskosten:
Die Personalkräfteplanung der SGP wurde in ihren Eckdaten auf der Frühjahrssynode 2016 der EKBO folgendermaßen skizziert:
Für die Leitung und den Betrieb des Turms werden 3 Vollzeit-Arbeitskräfte und 3 Minijobber eingeplant. Geht man davon aus, dass die Personalkosten für 2 Vollzeit-Arbeitskräfte im Haushaltsplan mit 59.000 € ausgewiesen wurden, dann hat man die jährlichen Kosten für die Minijobber von 16.200 € nicht berücksichtigt. In der von uns erstellten Einnahmen/Ausgaben Rechnung haben wir diese Kosten als Pos. 11 korrigierend bei den Ausgaben berücksichtigt.

Eine Korrektur der Ausgaben bei den Unterhalts- und Betriebskosten führt allerdings dazu, dass der Haushalt ab 2021 nicht mehr ausgeglichen ist, sondern dass mit einem jährlichen Verlust in der Größenordnung von rund  372.600 € zu rechnen ist.
Ein derartiges Betriebsergebnis lässt uns allerdings daran zweifeln, dass die SGP kirchliche Darlehen von 5 Mio. € fristgerecht zurückzahlen kann. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass mit Beginn der Bewirtschaftung des Turms Gelder aus kirchlichen Darlehen im märkischen Sand versickern könnten.

Als Bürgerinitiative folgen wir der Kritik von Herrn Steinfest. Wir befürworten außerdem einen konstruktiven Dialog zwischen einem Vertreter der SGP und Herrn Steinfest. Auf dieser Grundlage ließe sich in der Öffentlichkeit Transparenz herstellen, bezüglich der Baukosten für die barocke Turmkopie und der umstrittenen Haushaltsplanung seitens der SGP für 2020 und folgende Jahre.

Anlage:
Einnahmen- und Ausgabenrechnung 2020 und Folgejahr zum Betrieb des Turms (Kopie) der ehem. Garnisonkirche:
https://ohnegarnisonkirche.files.wordpress.com/2017/02/anlage_pm200220171.pdf

Stiftung kaschiert Millionengrab

PRESSEMITTEILUNG der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche

Potsdam, den 10.11.2016

Für ein Darlehen von 250.000 Euro durch den evangelischen Kirchenkreis Potsdam wirbt die Stiftung Garnisonkirche Potsdam (SGP) mit unseriösen Finanzplänen. Zusammen mit den anderen kirchlichen Darlehen müsste die SGP 5 Mio. Euro an die evangelische Kirche zurückzahlen. Die Rückzahlung ist keineswegs gesichert, da die SGP entscheidende Bedingungen nicht einkalkuliert und Informationen verschweigt. Am kommenden Wochenende tagt die Herbstsynode des evangelischen Kirchenkreises in Potsdam, bei dem ein Antrag auf ein Darlehen für die Garnisonkirche verhandelt wird.

Der laut Presseberichten¹ vorgestellte Rückzahlungsplan berücksichtigt in keiner Weise, dass die Garnisonkirche erst als Turmstumpf gebaut werden soll, ohne Haube und Zierrat. Für den kompletten Turm fehlen weiterhin mindestens 15 Mio. Euro, bei denen steigende Baukosten berücksichtigt werden müssen. Dass sich schon ab 2020 Einnahmen in der genannten Höhe von 610.000 Euro mit einem nicht fertigen Turm bzw. einer fortwährenden Baustelle erzielen lassen, geht an der Realität vorbei – ein Betonturmstumpf lässt sich schlecht als Touristenattraktion vermarkten. Ob überhaupt der Garnisonkirchenturm jemals vollendet werden kann, ist äußerst fraglich. Das bisher sehr geringe Spendenaufkommen ist kein vertrauensvolles Zeichen. Sollte ein Baubeginn kommen, muss sich Potsdam auf eine Bauruine mitten in der Innenstadt einrichten. Die evangelische Kirche muss sich auf einen Millionenverlust vorbereiten.

Ebenso unseriös ist der Umgang mit den Bundesgeldern. Die SGP hofft darauf, dass die Bundesregierung entgegen der Bundeshaushaltsordnung den Zuschuss von 12 Mio. Euro für den Turmstumpf freigibt. Die Verwaltungsvorschrift der Bundeshaushaltsordnung² untersagt eindeutig die Bezuschussung für eine Anfinanzierung von Förderprojekten. Da eine Bundesförderung des Turmstumpfs einer Anfinanzierung gleichkommt, kann dies als rechtswidrig angesehen werden.

Die 5 Mio. Euro kirchliche Darlehen, die sich so mit hoher Wahrscheinlichkeit als Zuschuss entpuppen werden, wären besser in bestehende Kirchenhäuser und Gemeindearbeit anzulegen. So müsste die Kirche nicht auf zwielichtige und mitunter rechtsextreme Spender wie Max Klaar und dessen Traditionsverein zugreifen, womit die evangelischen Kirche zuletzt an Glaubwürdigkeit einbüßte.

¹ siehe http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Garnisonkirche-Zinsloser-250-000-Euro-Kredit

² Verwaltungsvorschrift 1.2 Satz 3 zu § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO): „Zuwendungen dürfen nur solchen Empfängern bewilligt werden, bei denen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert erscheint und die in der Lage sind, die Verwendung der Mittel bestimmungsgemäß nachzuweisen. Bei Zuwendungen für Baumaßnahmen und Beschaffungen muss der Empfänger auch in finanzieller Hinsicht die Gewähr für eine ordnungsgemäße Verwendung und Unterhaltung der Anlagen bieten. Eine Anfinanzierung von Vorhaben, deren Gesamtfinanzierung nicht gesichert ist, ist unzulässig.“

Offener Brief an Renke Brahms, neues Mitglied in der Garnisonkirchenstiftung

Fragen zu ethischen Kriterien bei Spendensammlung, Umgang mit Bürgerbegehren, Widerspruch zwischen Luxusbau und Geldmangel für Friedensarbeit

Sehr geehrter Herr Brahms,

wir, die Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche, wenden uns an Sie als neuen „Friedens- und Versöhnungsbeauftragten“ der Stiftung Garnisonkirche Potsdam (SGP). Sie haben sich als Friedensbeauftragter der EKD mit dem Thema Frieden und Konfliktlösung befasst und immer wieder gemahnt, den Worten Taten folgen zu lassen.
Auf der folgenden Seiten haben wir Ihnen Fragen aufgeschrieben, um deren Beantwortung wir bitten.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Simon Wohlfahrt       Annegret Pannier       Lutz Rother
im Namen der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche

Aus Ihrer Pressemitteilung vom 04.07.2016:
„‚Rüstungsexporte tragen zur Friedensgefährdung bei. Sie dürfen nicht ausgeweitet, sondern sie müssen drastisch reduziert werden‘, machte Renke Brahms deutlich. Es reiche nicht aus, wenn die Bundesregierung in Erklärungen immer davon rede, Rüstungsexporte zu begrenzen, wenn am Ende die Ausfuhrgenehmigungen doch so stark steigen würden. ‚Hier müssen den Worten dann auch erkennbare Taten folgen‘, so der EKD- Friedensbeauftragte.“

Wie wichtig sind Ihnen ethische Maßstäbe bei der Spendeneinwerbung?
Folgen den Worten auch Taten?

Der theologische Vorstand der Garnisonkirchenstiftung, Martin Vogel, gab gegenüber unserer BI Anfang 2014 bekannt, dass die Stiftung an ethischen Richtlinien zur Spendeneinwerbung arbeite. Diese wurden bisher nicht erkennbar eingesetzt. Wir befürchten, dass Martin Vogel leere Versprechungen gemacht hat.
So konnte erst vor Kurzem ein Zahnarzt namens Andree Schmitzius aus Celle 10.000 Euro öffentlichkeitswirksam an die Stiftung spenden, obwohl er nachweislich über seinen Twitteraccount gegen Geflüchtete hetzte und eine große Nähe zur AfD zeigt.
Dass nun die letzten Großspender anonym auftreten, macht es für die Öffentlichkeit noch schwerer einzuschätzen, in welche finanzielle Abhängigkeit sich das Projekt begibt. Ohne eine transparente Spendensammlung und der damit verbundenen Anwendung von ethischen Grundsätzen, wie sie z.B. Ärzte ohne Grenzen¹ teilen, ist der selbsternannte Versöhnungsort unglaubwürdig. Selbst für Menschen, die sich für die Garnisonkirche wegen der Friedensarbeit interessieren, ist es enttäuschend, wenn die Garnisonkirche in weiten Teilen von der Rüstungsindustrie oder von nationalkonservativen und rechtspopulistischen Kreisen finanziert sein sollte.

Aus Ihrem Diskussionspapier „Die Zukunft der protestantischen Friedensarbeit in Deutschland“:
„Auch ein weiter gefasstes Verständnis von Friedensarbeit als Umgang mit Konflikten, einer für alle hauptamtlichen Mitarbeiter alltäglich relevanten Problematik, ist in der Ausbildung von PfarrerInnen kaum berücksichtigt.“

Wie verantworten Sie einen Baustart des Wiederaufbaus, ohne den Konflikt in der Stadt gelöst zu haben? Wie gehen Sie damit um, dass der Bevölkerung trotz erfolgreichen Bürgerbegehrens bisher ein Votum über den Wiederaufbau der Garnisonkirche verwehrt wurde?

Mehr Demokratie e.V. hatte 2014 in einem Anschreiben an die Abgeordneten vor der Abstimmung zum Bürgerbegehren darauf hingewiesen, dass ein Bürgerentscheid zur Garnisonkirche zur demokratischen Konfliktlösung der Stadt beiträgt. Weder die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung noch die SGP hat sich dieser Position angeschlossen. Im Gegenteil: Der bisherige Umgang mit dem Bürgerbegehren lässt darauf schließen, dass die Rhetorik der Versöhnung und des Friedens einen Hohn gegenüber der Potsdamer Stadtgesellschaft darstellt. Die  Art der Beteiligung der SGP am Bürgerdialog hat gezeigt, dass die SGP nicht an einer Konfliktlösung interessiert ist, sondern viel mehr ihn als Möglichkeit des Marketings sah, so wie Herr Dombert es schriftlich gegenüber dem Gremium des Bürgerdialogs verlauten ließ. Schließlich brachte Pfarrerin Frau Radeke-Engst die Verhöhnung der direktdemokratischen Beteiligung auf den Punkt, indem sie in einer öffentlichen Diskussionsrunde das Bürgerbegehren als „Witz“ bezeichnete.

In Ihrem Diskussionspapier „Die Zukunft der protestantischen Friedensarbeit in Deutschland“ prangern Sie immer wieder die Sparmaßnahmen an, unter denen die Friedensarbeit in der evangelischen Kirche leidet.

Wie rechtfertigen Sie eine teure Luxuskirche vor dem Hintergrund Ihrer Kritik an Sparmaßnahmen gegenüber der Friedensarbeit?

Für eine gute Friedensarbeit an der Basis braucht es keinen 40 Mio. bis 50 Mio. Euro teuren Turm, geschweige denn ein noch viel teureres Kirchenschiff. Der Öffentlichkeit und den Kirchenmitgliedern zu kommunizieren, es seien zu wenig Finanzen für Friedensarbeit vorhanden, während Sie ein Luxusprojekt unterstützen, was sich in weiten Teilen mit öffentlichem Geld finanziert, ist nicht vermittelbar. Weiterhin riskiert die evangelische Kirche mit einem Baustart eine Bauruine in Potsdam. Denn es liegt völlig im Unklaren, wer die für die Fertigstellung des Turms fehlenden  20 bis 25 Mio. Euro – bei anzunehmender Baukostensteigerung – finanzieren soll. Es ist unverantwortlich der Öffentlichkeit wie auch den Kirchenmitgliedern gegenüber, ein solches Risiko einzugehen. Es wurden in den letzten 10 Jahren keine nennenswerten Spendensummen zusammengetragen, so dass das jahrelange Versprechen der 100%igen Spendenfinanzierung gebrochen wurde und ein Turmstumpf nun zum Großteil durch die Öffentlichkeit und mit Kirchengeldern finanziert wird. Das Verhalten der Geschäftsführung macht die Kalkulation des Wiederaufbauprojekts nicht vertrauenswürdiger: Laut der Geschäftsführung der SGP sind die Baukosten seit 2012 gesunken. Schließlich machte Herr Leinemann gar falsche Angaben über den Spendenstand gegenüber dem Hauptausschuss im April 2014. Herr Leinemann gab sich bisher keinerlei Mühe, die Differenz von mehr als 2 Mio. Euro zu erklären – er gab damals mehr Spenden an, als tatsächlich vorhanden waren. Mit diesen falschen Zahlen wurde rund 2 Jahre in der Öffentlichkeit geworben. Vor der Bundesregierung musste schließlich die Stiftung vor ein paar Monaten den tatsächlichen Spendenstand offenlegen.

-> Offener Brief als pdf

Mal wieder Finanzchaos bei Garnisonkirchenstiftung

Die PNN berichtet ( http://www.pnn.de/potsdam/1088678/ ) über das Finanzchaos der Garnisonkirchenstiftung und deren Unwille, die Unklarheiten auszuräumen. Dass 9,7 Mio Euro (Angabe im April 2014 vor dem Hauptausschuss) und 6,6 Mio Euro (Angabe im Mai 2016 vor der Bundesregierung) keine Zahlenverdreher sind, sollten Buchhaltern und Geschäftsführern einer Stiftung offensichtlich sein.

Zudem wird seit Sommer 2014 von der Garnisonkirchenstiftung gebetsmühlenartig berichtet, dass die Hälfte und sogar mehr als die Hälfte der Baukosten für den Turm (damals noch 41 Mio. Euro teuer…) zusammen wären. Nun stellt sich heraus, dass sie erst 4 Mio. Euro und mit den öffentlichen Geldern 6,6 Mio. Euro zusammen haben. Wir erwarten nun einen detaillierten Einblick in die Finanzbuchhaltung, am besten von einem Untersuchungsausschuss besetzt mit Stadtverordneten und sachkundigen Einwohner*innen, entsprechend den gewöhnlichen Ausschüssen. Die Auskunft über die Finanzen kann auch in anonymisierter Form wie hier passieren. Das ist die Mindestforderung unsererseits, um Gespräche innerhalb eines Bürgerdialogs wieder aufzunehmen.

 

Millionengrab Garnisonkirche? Erneute Prüfung der Bundesmittel? Unsere Stellungnahme zum Synodenantrag

Die Diskussion über die Förderung bzw. über das zinslose Darlehen in Höhe von 3,25 Mio. Euro Kirchensteuergelder und im Zuge dessen die neuen Baukostenkalkulationen von 26 Mio. Euro statt der bisherig angesetzten 40 Mio. Euro hinterlassen mehr Fragen als Antworten. Insbesondere die Fragen der Finanzierung und das Herrunterrechnen der Baukosten lassen Expert*innen und Bundesregierung aufhorchen:

Unsere Stellungnahme bzgl. der Finanz- und Inhaltsfragen zum Synodenantrag für das zinslose Darlehen findet ihr >>HIER<<.

„Erst fragen, dann bauen.“ – Dialog 4: Öffentliche Gelder

FRAGE BI:
Sie bauen mit öffentlichen Geldern? Reichen die Spenden nicht?
ANTWORT Martin Vogel:
Bisher konnten mehr als zwei Million Euro von privaten Spendern eingeworben werden. Außerdem haben wir zwei Millionen von den so genannten SED-Unrechtsgeldern erhalten. Das ist nach der Sprengung auf Befehl Ulbrichts absolut korrekt! Sollte die Kirche wieder aufgebaut sein, wird sie als touristisches Highlight ebenso wirken wie der Hamburger Michel und indirekt Geld in die Kassen der Hotels, der Taxifahrer und Restaurants spülen.
NACHFRAGE BI:
Die Gelder der Partei- und Massenorganisationen der DDR sind zum Erhalt und der Förderung politischer Gedenkstätten zu verwenden, nicht für den Nachbau touristischer Highlights. Die nicht schön zu redende Sprengung der Kirchenruine hatte profane Stadtbaugründe. Die Verwendung der Mittel für die Errichtung einer Garnisonkirchkopie verhöhnt die Opfer der Diktaturen. Die PMO-Mittel stehen Orten wie der KZ-Gedenkstätte Lieberose, Außenlager Klingerwerk des KZ Sachsenhausen, Gedenkstätte Seelower Höhen oder auch der Stasi-Gedenkstätte Lindenstraße zu.  Oder sehen Sie das anders?


„Erst fragen, dann bauen.“ – Dialog 3: Versöhnung

FRAGE BI:
Wer soll sich mit wem versöhnen?
ANTWORT Martin Vogel:
Wie wäre es, wenn wir beginnen und gemeinsam über die Zukunft unseres Gemeinwesens streiten und schauen, ob es bei einer unversöhnlichen Gegnerschaft bleiben muss?
NACHFRAGE BI:
Wie, Herr Vogel, wäre es, sich bei dieser für das Nachbauprojekt essentiellen Frage Zeit und Worte für eine umfassende Antwort zu nehmen? – Vor 10 Jahren war die Versöhnung mit den Opfern der Kriege Deutschlands Dreh- und Angelpunkt der Argumentation pro Garnisonkirche. Coventry erkannte dieses Hauptthema des Nachbaus an und verlieh ihm die Würde der Nagelkreuzgemeinde. Weiß Coventry vom Verschwinden des Nagelkreuzes von der Turmspitze? Versöhnung heute ist für Sie der selbstreferentielle Streit um den Nachbau, für Herrn Huber ist es die Versöhnung mit Mensch und Natur. Können oder wollen Sie sich nicht präziser mit der Schuld in der Geschichte einer Militärkirche beschäftigen?


„Erst fragen, dann bauen.“ – Dialog 2: Kosten

 

FRAGE BI:
Eine Million Euro pro leeren Kirchenplatz?
ANTWORT Martin Vogel:
Nicht alle Kirchen sind immer und überall überfüllt. Deutschlandweit kommen aber Sonntag für Sonntag mehr Menschen in die Kirchen als in die Fußballstadien der Bundesligavereine. Immerhin haben Heilig Abend mehr als 60 Personen den Weg in die Kapelle an der Garnisonkirche gefunden. Das ist doch ein guter Anfang.
NACHFRAGE BI:
Herr Vogel, sie erfreuen sich an 60 Besuchern, der Nachbau der Kirche soll 2000-2500 Besucher beherbergen! Sie handeln nach dem Prinzip Hoffnung, nicht nach Bedarf. Und dies auch beim Vortrieb des Nachbaus: Denn angesichts fehlender Einnahmen werden zuerst bauliche Fakten geschaffen, um dann auf Spenden und die sich erweichenden öffentlichen Kassen zu hoffen.


„Erst fragen, dann bauen.“ – Dialog 1: Bauen für die Gegenwart

 

FRAGE BI:
Keine Lust, keine Idee zum Bauen in der Gegenwart?
ANTWORT Martin Vogel:
Wir planen und arbeiten gegenwärtig am Wiederaufbau und träumen davon, dass die ehemalige Garnisonkirche zukünftig als Bürgerkirche für Potsdam wiedergewonnen werden kann. Der wiedererrichtete Turm der Kirche soll einen Fahrstuhl erhalten, mit dem selbst Rollstuhlfahrer die Aussichtsplattform auf ca. 60 Metern Höhe erreichen können. Das ging früher nicht; das ist Zukunftsmusik.
NACHFRAGE BI:
Der Tribut des Bauprojektes an die städtebaulichen, finanziellen und politischen Ansprüche der Gegenwart ist ein Fahrstuhl? Der Nachbau wird auf der meist befahrensten Straße Potsdams stehen und seine Erbauer haben nicht ein einziges Mal nach den Ansprüchen des Ortes und dem Bedarf einer weiteren Kirche gefragt. Könnten Sie, Herr Vogel, in einer an Ort und Zeit in Form und Namen angepassten Kirche tätig sein?



„Erst fragen, dann bauen.“ – Antworten und Nachfragen: Die Dialoge.

Die Aktion „Erst fragen, dann Bauen“ der Bürgerinitiative Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche ist auf großes Interesse gestoßen. Die Fragen werden in der Presse veröffentlicht, weiter Fragen werden gestellt, jedoch am wichtigsten und erfreulichsten: Herr Martin Vogel, theologischer Vorstand der Stiftung des Wiederaufbaus, antwortete.

In den kommenden Tagen veröffentlicht die BI die Antworten in überdenkbaren Blöcken, erweitert durch die teilweise dringend notwendigen Nachfragen auf zu schlicht oder schlichtweg falsch ausgefallene Antwortversuche.

Via Facebook & Kommentarfunktion dieses Blog bitten wir um Meinungen & Positionen zu den Debattenbeiträgen.

Herr Vogel erhält jede Nachfrage zugesandt, mit der Bitte um Reaktion, denn der begonnene Dialog soll fortgesetzt werden. Erfreulich wäre eine öffentliche Teilnahme weiterer Mitglieder des Fördervereins.

ERST FRAGEN, DANN BAUEN! – Unbeantwortete Fragen an Stadt/ Land/ Kirchenträumer.

 

Die Garnisonkirche wirft Fragen auf!

Logische, moralische, alltägliche, juristische. – Potsdamer und Potsdamerinnern tragen sie mit sich. Wir haben sie gesammelt!

Warum sind sie unbeantwortet?

Potsdams MEDIEN berichten nur zum Schein kritisch. Im Kern freut man sich über den Bauevent.

Potsdams POLITIK kann sich Fragen nicht leisten, denn seit Mai 2008 ist man als Mitstifter dem Nachbau der Garnisonkirche verschrieben. Öffentliche Gelder aus Steuermitteln sind versprochen und verwendet, nun darf es nur noch die Fortschrittserzählung vom auferstehenden, schönen alten Potsdam geben. – Säkularismus ist unnötig, Haushaltsverantwortung ein Fremdwort – Bürgerbeteiligung war nie vorgesehen!

Wir fordern einen öffentlichen Gesprächstermin mit den Verantwortlichen aus Stadt und Land sowie den Kirchenträumern.

Wir fordern Antworten auf folgende Fragen!  

1 Sie bauen mit öffentlichen Geldern? Reichen die Spenden nicht?
2 Keine Lust, keine Idee zum Bauen in der Gegenwart?
3 Will Potsdams Mehrheit die Garnisonkirche?
4 Mauerstück mit Vase! Welcher Gedenkstätte fehlen jetzt 130.000 Euro?
5 Wieviele Millionen verschenkte die Stadt mit dem Grundstück an die Garnisonkirche?
6 Wer spendet für die Bildung?
7 Wer soll sich mit wem versöhnen?
8 Dürfen wir auch was bauen?
9 Wieviel kostet den Potsdamer die  Umverlegung der Breiten Straße?
10 Wurde je nach alternativen Baukonzepten gefragt?
11 Warum dichten Sie den Widerstand des 20. Juli in die Garnisonkirche hinein?
12 Wann gründen Sie die historische Militärgemeinde?
13 Für was betete Stauffenberg in der Garnisonkirche?
14 Warum ist die säkulare Stadt Potsdam Mitglied in einer kirchlichen Stiftung?
15 Wer zahlt den Abriss des Rechenzentrums?
16 Warum müssen Sie die Kirche bauen – haben sie keine Phantasie?
17 Warum tarnen Sie den Kriegsschutthaufen der Geschichte mit Walter Ulbricht?
18 Was passiert mit den denkmalgeschützten Mosaikplatten des Rechenzentrums?
19 Was lässt Sie glauben, Mehrheit zu sein?
20 Warum lassen Sie schönen Schein über die Geschichte wachsen?
21 Wieviel überfüllte Kirchen hat Potsdam?
22 Wie will die Garnisonkirche ihre Geschichte in ihrer originalgetreuen Kopie verhandeln?
24 Warum fragen Sie nicht die Potsdamer?
25 Wann werden die Kiewitt Plattenbauten abgerissen?
26 Wird die Straßenführung vor der Garnisonkirche verengt?
27 Säkularismus!?
28 Warum wollen Sie die Garnisonkirche?
29 Nun doch kein „Internationales Versöhnungszentrum“?
30 Welche Botschaft sendet die Garnisonkirche in die Welt?
31 Wie lässt sich das Evangelium unter Kriegsschmuck und Militaria verkünden?
32 Was machen ehemalige MAX KLAAR – LEUTE immer noch bei Ihnen?
33 Kirchen statt Stadtwerken?
34 Wollen Sie Baumonokultur in Potsdam?
35 Kann Potsdam nur Barock?
36 Spenden auch Nazis für die Garnisonkirche?
37 Wann wird das MERCURE Hotel abgerissen?
38 Spendeten Militärs die Glocken des Glockenspiels?
39 Brauchen Frieden und Versöhnung einen Ort des Militarismus?
40 Bombardierte die SED Potsdam?
41 Warum trug die Garnisonkirche die Symbole des Krieges in sich?
42 Religion statt Sport? Kirchen statt Kinder?
43 1 Million Euro pro leeren Kirchenplatz?
44 Warum leitet das Land Gedenkstättengelder an einen Kirchenneubau um?
45 Kennen Sie gebauten Revanchismus?
46 Fehlt ihnen der Mut, die Kirche an Ort und Zeit anzupassen?
47 Trägt die Garnisonkirchen einen historischen Ballast?
48 Warum heißt die Garnisonkirche Garnisonkirche?
49 Haben Sie Sehnsucht nach Königreich und Vaterland?
50 War früher alles besser?
51 Kirchen statt Lehrer? Religion statt Aufklärung?
52 Bundeswehrvereidigungen am historischen Ort?
53 Wie schön war doch Preußen, stimmts?
54 Kirchen statt Schulentwicklung?
55 Ist denn da überhaupt Platz, wo sie bauen?
56 Wie geht es Max Klaar?
57 Sind Sie Revisionist?
58 Warum so radikal rückwärtsgewandt?

Die Grenzen der Physik oder Kirchturm im Weg.

von Henri Herborn

Vorfahrt für Kirchtürme und andere schöne Scheinbauten heißt es in Potsdam. Seit Jahren behindert ein dreist auf den Gehweg gebautes Kirchenportal die Fußgänger vor dem Rechenzentrum. Doch der geplante Turm des Kirchnachbaus wird alle Verkehrsteilnehmer einander noch näher bringen. Jedoch nicht mit den Bordmitteln der Religion, sondern durch Missachtung der Physik. (Zugegeben: Zwischen beidem gibt es eine historische Nähe.) Wo ein Körper ist, kann kein Zweiter sein, schrieb Archimedes und so kann kein fließender Verkehr, kein sicheres Miteinander sein, wo ein massiger Turm von fremder Hand in eine Stadt gewürgt wird.

Der Turm des Garnisonkirchennachbaus soll mit über 7 Metern auf Geh- und Radweg, sowie auf dem ersten Fahrstreifen der Breiten Straße stehen.   (Quelle: BPlan 1 der Stadt Potsdam 20120) Macht nichts, dachten die preußischen Raumeroberer, dass sind nur unterlegene Verkehrsteilnehmer und Rechtsabbieger. Dem schloss sich die Stadt Potsdam an, fasste den Verkehrsbereich der Fußgänger und Radfahrer auf einer Breite von nur 1,60m vor dem Turmgebäude zusammen. (Quelle: Protokollantwort aus SVV Potsdam)

Ganz nach dem Vorbild des geteilten Verkehrsraumes vor dem Mercure-Hotel. Dort tanzen und schleichen Fußgänger und Radfahrer auf gemeinsamen Wegen umeinander, der schlanke Landtag verleibte sich die getrennten und damit sicheren Wege ein. Jedoch: Mitteschön! Bitteschön!

So werden auch vor dem Kirchturm Radfahrer tagtäglich neu aushandeln dürfen, wo und wie sie Fußgänger umfahren oder um-fahren. Wie gut, dass der Stadt Potsdam noch niemand von ihrem 2008 erstellten Radnutzungskonzept berichtet hat (Quelle: Seite 16 des Radverkehrskonzept der Stadt Potsdam).

Sie würde das Zweifeln lernen müssen, steht doch dort, dass keine Straße in Potsdam von Radfahrern so frequentiert wird, wie die Breite Straße und sich der Bau von Nadelöhren auf Verkehrshauptschlagadern qua Menschenverstand verbietet.

Die scharfen Rechner unter Ihnen werden bereits 7m Turm und 1,6m Geh-/Radweg addiert haben und sich fragen: Wo bitte soll sich der alltägliche dreispurige Stau der Automobilisten in Zukunft ergießen?

Dazu zwei Antworten:

1.     Herzlichen Glückwunsch zu dieser Frage, Sie dürften zu den Ersten gehören, die sie stellten. Weder im Rathaus noch unter dem blendenden Geiste der Nachbauwilligen war man zu solch Logik Willens.

2.      Wir wissen es auch nicht und verweisen abermals auf Archimedes.