UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

Die Bürgerinitiative Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche benötigt jede Stimme und jedes offene Wort.

Wir sind keine geschlossene Gesellschaft, sondern eine Gemeinschaft mit dem selben Ziel.

Sympathisieren Sie mit uns? Sind Sie gegen den Aufbau dieses Symboles? Gegen die Verschwendung von Steuergeldern?

Lassen Sie sich informieren, machen Sie mit!

Der Kontakt zu uns: info@ohne-garnisonkirche.de  

Nicht jedeR hat Zeit und Energie für ein Vollzeitengagement. Dem Anliegen der BI hilft jedoch jede Unterschrift und jedes Mitglied, das wir hinter uns stehen haben.

Wir freuen uns auch über finanzielle Unterstützung.
Mit dieser können wir beispielsweise Räume für Veranstaltungen anmieten, Material drucken oder Telefonkosten begleichen.

Kontoinhaber: Initiative Grundrechte
Kontonummer: 3502022983
Bankleitzahl: 16050000

Name der Bank: Mittelbrandenburgische Sparkasse
Verwendungszweck: Buergerbegehren

IBAN: DE97160500003502022983
BIC: WELADED1PMB

18 Gedanken zu “UNTERSTÜTZEN SIE UNS!

  1. Raimon Brete schreibt:

    Von ganzem Herzen möchte ich die Bürgerinitiative gegen den Wiederaufbau der Garnisionskirche unterstützen und sie zu weiteren öffentliche Demonstrationen ermutigen. Die Garnisionskirche steht als Symbol für den menschenverachtenden preußisch/deutschen Militarismus. Und nicht nur das, es steht für den Handschlag und die Machtübergabe von Hindenburg an Hitler. Damit war der Weg frei für den 2. Weltkrieg und über 50 Millionen Toden. Es war der Beginn der Zerstörung Europas und am Ende von Potsdam. Daran sollten wir immerv wieder Erinnern und nur Geld für Aktivitäten für Demokratie und gegen Krieg sinnvoll ausgeben.
    Raimon Brete

    • ohne Garnisonkirche schreibt:

      Lieber Raimon Brete,

      wir freuen uns über Ihre/ Deine zusprechenden Worte.
      Kontaktiere uns doch bitte unter info@ohne-garnisonkirche.de – die Bürgerinitiative kann sicher von Dir profitieren. Zumindest jedoch können wir Dich dann regelmäßig auf dem Laufenden halten.

      Bis dann – die BI.

      • Icke schreibt:

        Genauso viel wie der Palast der Republik für die DDR. Eigenartig nur, das in diesem freheitlichen Staate Geschichtsschleifung immer nur einseitg geschieht.

        Wir brauchen keine neue-alte Kirche, wir brauchen Lehrer, Altenpfleger, Kindergärtner…!

  2. Markus Hilbert schreibt:

    Bitte macht weiter damit dieses unsägliche Thema bald wieder dort anlangt wo es hingehört, nämlich im Boden verschwunden.
    Die ganze Geschichte riecht so sehr nach Lobbyismus und am Rande der Legalität getroffenen Vereinbarungen, dass wie in Potsdam in den letzten Jahren immer Öffter geschehen, am Ende wenn der Bau entgegen aller Bedenken doch im Stadtzentrum protzt, wieder einer der Entscheidungsträger seinen Hut nehmen und Bedauern äussernd das Feld der Verantwortung verlässt.

  3. BSS schreibt:

    Liebe Bürgerinitiative,

    ich freue mich, dass sich jemand dieses Themas angenommen hat. Als Initiator und Sprecher von „Bildung sta(d)t Schloss“ stand ich mit ganz wenigen Mitstreitern lange alleine als Informationslieferant für kritische Bürgerinnen und Bürger dar. Das Thema Garnisonkirche war auch auf unserem Zettel, einige Anfänge gab es, aber es war nicht auch noch zu schaffen. Nachdem man uns dann versucht hat per Antwalt und Anzeige einzuschüchtern und damit jede Restkritik mundtot zu machen, gaben wir es auf. Deshalb ist die Freude umso größer, dass es weiter Kritik gegen unüberdachte und fragwürdige Restaurationsbemühungen gibt.

    Weiter so!

  4. Raimon Brete schreibt:

    Die Garnisonskirche braucht niemand!

    Schon Theodor Fontane bezeichnete die Garnisonskirche als das „Symbol des Militärstaates Preußen“.

    Nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 mit über 180 tausend Opfern, predigte Rogge in der Garnisonskirche:“ Es sind die Edelsten unseres Volkes, die hier, in fremder Erde, ihr Grab gefunden haben…“

    Wenn es noch eines Beweises für den unsäglichen Schulterschluss von Militär und Faschismus bedarf, dann folgende Fakten:
    Ludwig Müller(Reichsbischof) und Reichsjugendführer Baldur von Schirach schlossen am 20. November 1933 ein „Abkommen über die Eingliederung der evangelischen Jugend in die Hitlerjugend“.
    Im Januar 1934 organisierten beide eine Großkundgebung der Hitler-Jugend in der „Königlichen Hof- und Garnisonskirche zu Potsdam“.
    Am 24 Januar 1934 rief Baldur von Schirach in der Garnisonskirche zur Fahnenweihe von 342 Bannern der Hitler-Jugend.
    Beispiele für die enge Verbindung von Faschismus und Kirche im 3. Reich ließen sich beliebig weiter aneinander reihen und sie fanden u.a. ihren sicht- und hörbaren Ausdruck in der Potsdamer Garnisonskirche.

    Selbst die Denkmalpflege steht dem Ganzen kritisch gegenüber. „Es ist nicht die Aufgabe der Denkmalpflege, einen verloren Bau wieder aufzurichten“,( Prof. Dr. Detlef Karg, Direktor und Landeskonservator des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege, in der Märkischen Oderzeitung vom 29. Mai 2012).

  5. Günther van de Lücht schreibt:

    Wir haben hierzulande leider zu viele Politiker und „Leute mit Geld und Einfluss“ die für unser Land verantwortlich sein sollten, aber offenbar dazu nicht taugen. Sie verhalten sich wie eine Crew auf Hoher See, die meint, das voraus liegende Fahrwasser durch einen strammen Blick aufs Kielwasser zu finden.
    Diese Unzulänglichkeit unserer „Nautiker“ sieht man allerorts, da sind die Bestrebungen, die Garnisionskirche wieder aufzubauen, nur eines von vielen Beispielen!
    Lassen Sie sich nicht entmutigen. Gegen die falschen Leute auf der Brücke hilft nur Meuterei

  6. Beate Leuthold schreibt:

    Ich grüße die BI „Potsdam ohne Garnisonkirche“. Erst aus der Zeitung habe ich erfahren, dass es eine Initiative gibt, die schon seit längerer Zeit gegen den Wiederaufbau dieses unsinniges Bauwerkes aufbegehrt. Ich schließe mich tausendfach den hier veröffentlichten Meinungen der Potsdamer Bürger an und habe dem nichts hinzuzufügen. Der größte Fehler wäre der Wiederaufbau eines kirchlichen Bauwerkes, das geschichtlich mit so unendlich viel Leid für die Menschheit verbunden ist. Wir brauchen keine Kirche als Begegnungsstätte für den „braunen Mopp“. Und ich bin erst recht gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder.

  7. Christian schreibt:

    Ich finde es gut, dass die Kirche wieder aufgebaut wird. Hoffentlich geht der Bau schnell voran, bin schon gespannt wie das Aussehen und Wirken wird.

    • pancho48 schreibt:

      Es steht Ihnen natürlich frei sich das zu wünschen. Wir können allerdings wenig Spannendes an einer solchen Kirchkopie finden.

      • Andre schreibt:

        Auch ich kann es nur begrüßen das diese Kirche wieder aufgebaut wird.
        Die Stadtsilhouette Potsdams wird wieder vervollständigt, durch die Türme von Garnison-, Nikolai- und Heilig-Geist-(Kirche) Residenz.

      • pancho48 schreibt:

        Nun, es ist ihr gutes Recht, Silhouetten schön und gut zu finden.
        Aber finden Sie es moralisch integer, die Allgemeinheit für Ihre ästhetischen Vorlieben zahlen zu lassen ?

  8. Betty schreibt:

    Genau so ein unsinniges Vorhaben wie der Neubau des Stadtschlosses – für mich alles Zeichen von falscher Geschichtsromantik, Geldverschwendung und die zunehmende Versnobtheit unserer Stadt durch Leute, die anscheinend zu viel Geld und Freizeit haben, um sich stattdessen mit den richtigen Problemen zu befassen. (Vielleicht, statt andere Bürger zu verdrängen sich einfach woanders ein Neverland zusammenschustern?!). Danke. Wo soll ich unterschreiben?

  9. Michi schreibt:

    Leider ist mein Kommentar noch nicht erschienen, daher versuch ich es nochmal. Die Aussichten sind äußerst schlecht, hier was bewegen zu können. Das Stiftungsrecht sieht ganz ganz enge Möglichkeiten der Selbstauflösung einer Stiftung vor. 3/4 der Kuratoriumsmitglieder sind im hier diskutierten Fall erforderlich. Die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg haben je 1 Stimme, 11 gibt es ingesamt. Die übrigen 9 sind Vertreter der Kirche usw., die werden natürlich für den Wiederaufbau stimmen (haben sie ja bereits). Also: Viel Lärm um nichts, oder wie sagte kürzlich ein anderer: Sturm im Wasserglas 🙂

  10. Dr. Angela Erbe, schreibt:

    Es ist eine Schande, für dieses Objekt Geld auszugeben!!! Wollen wir wieder Militär verherrlichen? So viel ich weiß „feierte“ Hitler in dieser Kirche seinen „Sieg“ in der Regierung, usw. usf. – 21.3.1933 als „Tag von Potsdam“.
    Auch die Ev. Kirche will dafür Geld ausgeben! Es gibt auf der Weltz so viel Elend und Armut, dort sollte das Geld investiert werden!
    Angela, die Botin

  11. Petra Günther schreibt:

    Hat die Kirche Hitler zugejubelt, oder waren es die Menschen? Wurde das Olympiastadion nicht nur für seine Propaganda gebaut und wie steht es jetzt darum? Wie viel Geld gibt man für Fußball oder Anderes aus- es gibt doch so viel Armut auf der Welt? Die Babelsberger Filmfabrik wurde auch für Hitlers Propaganda genutzt -und? Hat sich ein Bürger oder Tourist schon mal über das Brandenburger Tor beschwert? Militärsymbole sind oben auf. Das Neue Palais ist streng genommen auch ein Symbol des Krieges- und für was wird ein Teil der Anlage genutzt? In der Garnisonkirche waren auch Widerständler, Wilhelm von Humboldt wurde dort getauft…unsere preußischen Könige haben Akademien, Universitäten, die Charite` etc. ins Leben gerufen. Man kann doch nicht mit Sanssouci werben und das Militär verteufeln? Manufakturen, Handwerker etc. hätte es ohne das Militär doch gar nicht hier in Potsdam gegeben. Warum kommen denn Touristen in die Städte, wegen der Altstadt und nicht wegen der DDR- Bauten. Ihr müsst doch mal zu geben, dass architektonisch die DDR vieles versaut hat! Zu Hause macht man es sich doch auch schön. Und überlegt doch mal, was man mit dem Geld, was die Garnisonkirche und überhaupt die neue – alte Altstadt einbringt, an sozialen Projekten fördern könnte. Schaut Euch die alten DDR Bilder an- Ecke Kanal /Friedrich- Ebert-Straße dieser Klotz, der da stand, oder das Haus des Reisens- Ihr wollt mir doch nicht allen Ernstes erzählen, dass das so hätte bleiben sollen? Viele sind hier in Potsdam auf Touristen angewiesen, natürlich keine Ärzte und Studenten, aber Händler ,Hoteliers und die Stiftung preußischer Schlösser und Gärten, die durch die Einnahmen das Weltkulturerbe erhalten müssen und möchten.
    Wer entfernt eigentlich die Aufkleber mit der Endspurt- Parole? Ist nicht schön, diese an sämtlichen Pfählen und Haltestellen ran zukleben. Steuergeldverschwendung? Sieht so Eurer Meinung nach Stadtbildgestaltung aus?

    • anthepa schreibt:

      Hallo Frau Günther.
      Militär gehörte natürlich über weite Zeiten zur Realität vieler Städte und Landschaften. Soweit damit verbundene Gebäude noch stehen, ist kein Abriss und keine Pauschal-Verteufelung nötig. Durch Umnutzung, Gedenktafeln und ähnliches lässt sich eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart herstellen. Ein Gebäude allerdings absichtsvoll wiederaufzubauen, dessen Symbolgehalt dann noch auf irgendeine Art gebrochen werden muss, ist Verschwendung von Geld und Ressourcen. Unserer Meinung nach lässt sich am Ort der Garnisonkirche etwas Zeitgenössisches und Nützliches entwickeln, dass dennoch die Historie miteinbindet.

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